Gottes Friede.
Danke für deinen lieben Brief. Ich habe an Grønneberg jetzt vier Expl. von hier aus verschickt. Bei der Post für Hønefoss haben sie dort vermutlich eine unvollständige Adresse angegeben. Wenn sie Straßenname und Hausnummer angeben, werden die Monatsblätter bestimmt ankommen. Wir haben eine Durchschrift von Hønefoss und die angegebene Adresse müssten wir richtig übertragen haben. Natürlich können Fehler unterlaufen; aber ich glaube doch, dass es ziemlich korrekt rausgeht. In Dänemark sind sicherlich mehrere Exemplare verloren gegangen, denn sie haben ab und zu geschrieben, dass sie zu wenige erhalten haben, obwohl wir hier – soweit wir sehen können – die genaue Anzahl abgeschickt haben.
Ich schicke anbei einen Brief von Thora aus Hønefoss zurück. Marie Hansen hat ihn nicht zu lesen bekommen, da ich sie schon länger nicht getroffen habe und ihr Mann keinen Besuch von uns wünscht. Ihr selbst geht es gut wie gewöhnlich. Ich hoffe, dass du inzwischen den Brief gelesen hast, den ich an Aksel nach der Reise nach Porsgrund geschickt habe. Es ist erstaunlich, wie Gott überall Türen für uns auftut. Du bist in Porsgrund jederzeit herzlich willkommen. Ein großer Saal ist bereit und steht zur Verfügung. Die Gegner sind weggegangen, alles ist zur Unterweisung bereit.
Gott hat Br. Berg dort drüben gebraucht, um die Gegner zu vertreiben und den Weg für die gesunde Lehre zu bahnen. Brevik soll ganz offen sein – vermutlich auch Skien. Ich glaube, man muss da hineingehen, wo es sich auftut und sie hören lassen; denn das, was sie hören, ergreift sie, sodass sie mehr hören wollen. Wenn du möchtest und wenn du es passend findest, zur Abwechslung ein paar Tage in diese Gegend zu fahren, dann werde ich mit Aksel darüber sprechen, dass Skj. Sk. die Reisekosten übernimmt. Du siehst natürlich selbst, wie sich alles in Sarpsborg verhält. Berg fährt am Freitag von Porsgrund ab, es hat also keine besondere Eile. Aber ich schreibe dies, damit du weißt, wie es aussieht. Wir müssen den Eroberungskrieg planmäßig und schnellstmöglich führen, solange die Türen offen sind und bevor Satan stören kann. Es kann jetzt keine Rede davon sein, einen Winter in einer Stadt zu verbringen und den nächsten Winter in einer anderen Stadt usw. Die Verkehrsverbindungen sind gut und man sollte lieber wiederkommen, wenn sie das, was sie bekommen haben, verdaut haben. In Porsgrund gibt es eine Person, Karl Knudsen; er ist eine kräftige Person und wäre zu großem Nutzen. Doch er kämpfte mit den Widersachern und schließlich hat er dem Ganzen den Rücken gekehrt und kommt mit ein paar Geschwistern außerhalb der Stadt zusammen. Sie haben ziemlich große Erkenntnis von Gott. Ich besuchte ihn letzten Sonntag und versuchte ihn zurückzugewinnen, aber die Zeit war wohl kaum reif dafür. Ich bat Br. Berg, zwei von den Ältesten mitzunehmen und ihm die Sache zu erklären und ihn wenn möglich wieder zurückzugewinnen. Wir werden nun sehen. Ich bekam heute einen guten Brief von Br. Andresen aus Sarpsborg. Aksel kommt am Sonntag hierher, um Verschiedenes zu besprechen.
Grüße Pettersen und seine Frau sowie die Geschwister, wo es sich ergibt. Dein am Kampf teilhabender Bruder
JohanIch würde gerne den Brief über den Unterschied zwischen der gesunden und der falschen Lehre lesen, den du nach Dänemark geschickt hast.
