Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander
Gott hat in der letzten Zeit verwunderliche Dinge unter uns getan, indem er sein Wort an mehreren Orten reichen Eingang finden ließ. Er selbst hat diejenigen zur Gemeinde hinzugefügt, die sich erretten ließen. Wenn nun die Anzahl von Tag zu Tag zunimmt, werden die Pflichten derer, die von Anfang an dabei waren, größer und größer. Von denen, die mitarbeiten, wird verlangt, dass sie nicht nur dem äußeren Schein nach dabei sind, sondern dass sie ihr ganzes Herz an die Sache zur Förderung des Reiches Gottes hingeben. Suchen wir alle die Ehre Gottes, wird alles gut und richtig gehen; und das müssen wir jetzt tun, wenn Gottes Werk gelingen soll.
Wir müssen uns ins Gedächtnis rufen, dass wir ein Leib sind und dass der Leib innere Streitigkeiten nicht erträgt; sie breiten sich wie Gift im ganzen Leib aus.
Wir haben nun so viel von Gottes gesegneter Erkenntnis gehört und gesehen, dass Ermahnungen wie diese überflüssig sein sollten; aber sie erweisen sie sich dennoch als notwendig.
Unsere Gemeinschaft liegt im Geist, und dieser ist feinfühlig. Kommt ein Splitter in unseren Leib, dann wird er von allein herauseitern, wenn er nicht sofort entfernt wird. Ebenso wird alle Bosheit ihr Urteil empfangen und herauseitern aus dem geistlichen Leib, in den wir hineingesetzt sind.
Warum sollten dann nicht lieber alle wie ein Mann das Ihre dazu beitragen, dass der Leib gesund ist, sodass das eine Glied dem andern dienen und es erfreuen kann?
Wir haben nun im Lauf der Zeit aufgrund von Bosheit, die regieren wollte, so viele geistliche Schmerzen zu spüren bekommen, dass dies künftig innerhalb des Gebiets, in dem Gott uns durch seinen Geist ein Arbeitsfeld gegeben hat, nicht mehr geduldet werden wird.
Es sei darauf hingewiesen, dass wir keine neue Gemeinde gebildet haben; unsere Gemeinschaft existiert nur in der Liebe des Geistes. Deshalb haben wir auch nichts, woran wir festhalten müssen, wenn nicht alles von alleine durch die innere Hilfe, die Gott gibt, zur Ehre Gottes und zum Nutzen der Gemeinde funktionieren will.
Jesus fragte einmal seine Jünger: „Wollt ihr auch weggehen?“ Petrus antwortete: „Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.“
Wohin sollen wir gehen, wenn wir uns von einer so großen Gnade abwenden? Bedenke dies in deinem Herzen.
Diejenigen, die in der Gemeinde dienen, sollen ehrbar sein, nicht doppelzüngig, nicht vielem Weingenuss ergeben, nicht nach schändlichem Gewinn strebend, sie sollen das Geheimnis des Glaubens in reinem Gewissen haben. 1. Tim. 3, 8-9.
