Erschienen in Herrens Veier 1914
1. Es ist ein Schatz ganz unbekannt,
unbekannt, unbekannt.
Vom Himmel ward er uns gesandt,
Gott ihn verborgen hält.
Wer Ohren hat, der höre gut:
Der Schatz kostete Wasser, Blut.
Jedoch dann über diesen Mann
Verachtung und Spott kam.
2. Durch Opfern bekam Abraham,
Abraham, Abraham
in Isaak ‘nen neuen Stamm,
aus dem dann Christus kam.
Der Glaubensvater den Weg ging,
als er den eignen Sohn gab hin.
Noch lernen wir, den Weg zu gehn
Und Satan widerstehn.
3. Ein Opfer Mose brachte dar,
Brachte dar, brachte dar.
Ägyptens Weisheit für ihn war
nichts gegen diesen Schatz.
Als Viehhirte durch vierzig Jahr
die Goldader ward er gewahr.
Er wurde durch den Schatz zuletzt
Zum Fürst des Volks gesetzt.
4. Selbst Daniel am Königshof,
Königshof, Königshof
kam durch den Schatz in große Not
durch Männer voller Neid.
Im Löwengraben Gott war mit,
Als still in seinem Geist er litt.
Gar niemand in dem Königreich
an Weisheit war ihm gleich.
5. Was Paulus hatte, gab er hin,
Gab er hin, gab er hin,
Er hatte nur den Schatz im Sinn,
Gab alles hin für Gott.
Doch kam zurück, was er verlor,
Denn kein Stift brachte je hervor
Ein Bild so klar, wie er es tat,
Von Gottes Wort und Rat.
