Worauf warte ich?
„Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.“ () Unser Kampf ist ein Kampf des Glaubens. Es steht geschrieben, dass das Licht kommt, wenn ich aufstehe. Das muss ich im Glauben tun. Ich muss das, was nicht ist, so ergreifen, als ob es sei.
In steht davon, dass wir alle Bosheit und allen Betrug, Heuchelei und Neid sowie alle Verleumdung ablegen sollen. Wie gelingt mir das? Es geschieht durch Glauben! Wenn ich mich dafür entscheide, aufzustehen, dann kommt das Licht. Weiter steht dort, dass wir wie neugeborene Kinder nach der geistlichen, unverfälschten Milch verlangen sollen, damit wir durch sie zum Heil wachsen können – sofern wir geschmeckt haben, dass der Herr gut ist. Wenn wir das tun, stehen wir im Glauben auf und trinken von der geistlichen, unverfälschten Milch. Dann schmecken wir, dass der Herr gut ist und dass er uns nahe ist. Er tröstet, stärkt und gibt Licht, er gibt uns genau das, was wir in unseren Situationen brauche. Aber wir müssen es im Glauben ergreifen.
Jakobus schreibt darüber, sich in einem Spiegel anzuschauen und dann zu vergessen, wie man aussieht. „Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst. Denn wenn jemand ein Hörer des Wortes ist und nicht ein Täter, dann gleicht er einem Menschen, der sein leibliches Angesicht im Spiegel beschaut; denn nachdem er sich beschaut hat, geht er davon und vergisst von Stund an, wie er aussah.“ ()
Wir leben in einer Zeit, in der große Gnade über uns ist. Das Wort wird in Reinheit und Klarheit verkündet, und das Licht scheint und zeigt uns den Weg zum Leben. Wollen wir zum Heil hin wachsen, so müssen wir das tun, was wir sehen, solange das Licht scheint. So wachsen wir hin zum Heil. Wir bekommen Teil an etwas, das wir anfänglich nicht hatten, worüber uns aber ein Licht aufgegangen ist. Wenn wir das in unseren Verhältnissen tun, dann wachsen wir in der Heiligung.
Also, worauf warte ich? Es geht darum, im Geist des Glaubens aufzustehen und zu sich selbst zu sagen: „Mit meinem Gott!“, so wie David in schreibt: „Ja, du machst hell meine Leuchte, Der Herr, mein Gott macht meine Finsternis licht. Denn mit dir kann ich Wälle erstürmen und mit meinem Gott über Mauern springen.“ Dann erlebe ich, wonach mein Herz sich sehnt, und mein Gott wird meine Stärke, mein Trost und meine Hilfe in all meinen Situationen sein.