Als du gering warst
„Samuel sprach: Ist’ s nicht so: Auch wenn du vor dir selbst gering warst, bist du doch das Haupt der Stämme Israels; denn der HERR hat dich zum König über Israel gesalbt.“ (1. Sam. 15,17)
Saul hatte einen guten Anfang gemacht. Er hielt sich selbst nicht für groß, als Samuel ihn zum König salbte, denn bei seiner Krönung versteckte er sich, sodass man ihn nicht finden konnte (1. Sam. 10,21). Doch nachdem er König geworden war, bewahrte er sich nicht in dieser Demut. Er begann, Vertrauen in seine eigene Macht und Stärke zu gewinnen und folgte seinen eigenen Gedanken, anstatt auf die Propheten zu hören und ihnen zu gehorchen. Das wirkte sich auch auf seine Familie aus, sodass seine Tochter Michal David in ihrem Herzen verachtete, als er vor dem Herrn tanzte. König David hatte einen anderen Geist! Er sagte in 2. Samuel 6,22: Ich möchte „in meinen eigenen Augen gering werden“. Das brachte über ihn und sein ganzes Haus den Segen Gottes.
Möge Gott uns die Gnade schenken, dass wir gering in unseren eigenen Augen bleiben, dass wir bereit sind, Gottes Stimme zu hören, bereit zu hören, was die Propheten uns zu sagen haben und schnell zu gehorchen. Das wird zum Segen für uns selbst sein und eine gute Auswirkung auf unsere ganze Familie haben. Wie gesegnet ist es doch, wenn der Vater einer Familie gering ist in seinen eigenen Augen, wenn es leicht ist, ihn um etwas zu bitten und er schnell ist, sich zu demütigen. Möge dies große Bedeutung haben für uns und das ganze Leben lang unser Zeugnis sein!