Zum ewigen Leben bestimmt!
In der Apostelgeschichte sehen wir immer wieder, dass, wenn Paulus oder die anderen Apostel das Evangelium verkündeten, einige Zuhörer offen für die Botschaft waren, während andere sie ablehnten – manchmal sogar gewaltsam.
In Antiochia in Pisidien predigte Paulus kraftvoll in einer Synagoge über Jesus, seine Auferstehung von den Toten und über die Verheißungen des neuen Bundes (Apg. 13,16–41). Viele Zuhörer, sowohl Juden als auch Heiden, freuten sich sehr über die Botschaft. Doch in der darauffolgenden Woche, als einige Juden sahen, wie viele Menschen den Aposteln zuhören wollten, wurden sie neidisch und widersetzten sich ihnen (Vers 45). „Paulus und Barnabas aber sprachen frei und offen: Euch musste das Wort Gottes zuerst gesagt werden; da ihr es aber von euch stoßt und achtet euch selbst nicht wert des ewigen Lebens, siehe, so wenden wir uns zu den Heiden.“ (Vers 46) „Als das die Heiden hörten, wurden sie froh und priesen das Wort des Herrn, und alle wurden gläubig, die zum ewigen Leben bestimmt waren.“ (Vers 48)
Auch heute, wenn Gottes Wort in Geist und Wahrheit verkündigt wird, müssen wir uns entscheiden: Wollen wir es annehmen – wollen wir die Wahrheit über uns selbst mit Freude annehmen – und sie in uns wirken lassen? Oder lehnen wir sie ab, verhärten uns und machen uns dadurch „unwürdig zum ewigen Leben“? Selbst wenn wir die Wahrheit in nur einem einzigen kleinen Punkt abweisen, ist das ein schrecklicher Verlust. Denn wir sind zum ewigen Leben bestimmt! Mögen wir darum die Wahrheit und das Wort Gottes immer von Herzen und mit Freude annehmen.