Dem Gesetz Gottes mit der Gesinnung dienen
Röm. 7, 18. Jesus war der Erste, der kam und das Himmelreich in sich hatte. Er begehrte nie, sondern war Herr über alles, was sich im Fleisch regte. Er wurde versucht wie wir und kann uns daher helfen, wenn wir versucht werden. Er ist ein großer Hohepriester über das Haus Gottes geworden. Römer 7. Dieses Kapitel ist nicht dazu da, um übersprungen zu werden, wie manche es tun. Es beschreibt einen Menschen in seiner Freimachung. Während unseres Laufes müssen wir entkleidet werden. Wenn man das Gute tun will, findet man, dass einem das Böse anhängt. Dies ist nicht dasselbe wie nicht zu siegen. Siegen können wir nur über das, von dem wir wissen, dass es Sünde ist. Das andere ist das, worüber ich nichts weiß, worüber ich Klarheit bekommen soll. Stück für Stück wird es in dem Maß zum alten Menschen, wie wir darüber Licht bekommen. Wir müssen zwischen unbewusster und bewusster Sünde unterscheiden. „Denn ich habe Lust am Gesetz Gottes nach dem inwendigen Menschen.“ Vers 22.
Mit dem Gesetz Gottes ist nicht zu spaßen. Es wird dem alten Menschen das Leben nehmen. Es ist keine Sünde, ein Gesetz der Sünde in seinen Gliedern zu haben. Es ist ein Prüfstein, ob wir wirklich über die Sünde siegen wollen. In diesem Leib des Todes gibt es Dinge, die Gottes Gesetz widerstreiten. Deshalb bekam Christus Anteil an Fleisch und Blut. Wir sind mit einem Geist getauft, um ein Leib mit ihm zu sein. In Christi Blut haben wir Zugang, ins Heiligtum hineinzugehen. Im Leib seines Fleisches ist die Gerichtsstätte.
Lass nicht die Wahrheit hier zu Fall kommen. Im Fleisch gibt es nichts Gutes, und auch wenn wir viele Jahre bekehrt sind, entsteht dort nichts Gutes. Wo ich noch fleischlich bin, diene ich dem Gesetz der Sünde. Wo ich nicht lebendig gemacht bin, ist es notgedrungen Fleisch. Hier gibt es viel Fleisch, doch ist dies deshalb nicht Fleischlichkeit. Wer geistlich gesinnt ist, trachtet nach dem, was Gottes Geist angehört, und wer fleischlich gesinnt ist, trachtet nach dem, was der Welt angehört. Wenn wir aufmerksam sind, sehen wir, dass wir gefangengenommen werden. Gott hat es so gemacht, dass wir gefangengenommen werden, damit wir in Demut leben sollen. Wie weit sind die wilden Tiere ausgerottet? So weit, wie ich Herr im Land bin. Außerhalb des Zauns gibt es genug wilde Tiere. Wenn wir die Grenzen erweitern, vertreiben wir sie nach und nach.
