Wir gehen ein in die Ruhe
Nachdem wir zum Glauben gekommen sind, gehen wir ein in die Ruhe. Hebr. 4, 3.
Der Glaube an die Wirkungen des Wortes in unserem inneren Wesen wirkt Vertrauen auf Gott, sodass wir unsere eigenen Werke fahren lassen. Und das schafft Ruhe.
Die Werke, die wir tun sollen, sind bereitet, seit der Welt Grund gelegt wurde, und sie kommen zu uns durch die Wirkungen des Glaubens.
Gott ruhte am siebten Tag von allen seinen Werken. Diese Sabbatruhe ist nun noch für das Volk Gottes vorhanden.
Es ist nun noch möglich, dass einige in diese Ruhe eingehen. Josua konnte das Volk nicht in Gottes Ruhe führen. Sie kamen durch ihren Unglauben gegenüber dem Wort zu Fall.
Nun liegt es an uns: Heute, wenn du seine Stimme hören wirst, so verstocke dein Herz nicht. Das Wort, das wir hören, muss mit dem Glauben in unserem Herzen verbunden werden, wenn es uns helfen und Ruhe schaffen soll.
Ebenso wie das Gesetz des Geistes uns von dem Gesetz der Sünde und des Todes freimacht, indem es Tod über unser sündiges Leben und unsere sündigen Werke bringt, so wird uns der Gehorsam gegenüber demselben Geist in Gottes Ruhe führen.
Christus ist zu unserer Rechtfertigung auferstanden, daher liegt Gottes Ruhe auf dem Grund der Auferstehung. Denn Gott ruhte nicht von allen seinen Werken, ehe Christus auferstanden war, und in diese Ruhe gehen wir durch Glauben ein.
Hieraus schließen wir also, dass alle die Werke, die durch unseren fleischlichen Willen hervorkommen, gegen das Gesetz des Geistes streiten und Unruhe in den Sinn bringen; doch die Werke, die durch die Wirkungen Gottes hervorkommen, führen uns in die Ruhe.
