Gesammelte Schriften Band 6 • 1937 - 1982

Johan O. Smith

Brief an Andreas Nilsen, 24. Januar 1941

Gesammelte Schriften Band 6 • 1937 - 1982
Horten, 24. 1. 1941
Lieber Bruder A. Nilsen,
Friede.

Danke für deinen lieben Brief. Nachdem ich nun ausreichend lange gewartet habe, sodass Br. Wetlesen und Br. Jonassen reichlich Zeit zum Nachdenken gehabt haben, und nachdem ihnen mein Brief an dich vorgelesen worden ist und nachdem ihnen der Artikel über den Weihnachtsbaum aus dem Skj. Sk. Jahresband 1923 vorgelesen worden ist, habe ich heute einen Brief an Br. W. geschickt.

Ich habe ihm klargemacht, dass es sich für einen jungen Mann nicht ziemt, in der Gemeinde aufzustehen und gegen den Weihnachtsbaum zu sprechen, da diese Frage bereits 1923 gründlich erörtert wurde.

Dass er dich dafür, dass er dich als Götzenpriester hingestellt hat, öffentlich um Vergebung bitten müsse, da Br. Andreas Nilsen bei allen als aufrichtiger und hochgeachteter Bruder bekannt ist, ebenso seine ganze Familie.

Dass die Gemeinden betrübt waren, als sie von diesem Zwischenfall gehört haben, da alle mit Hoffnung und Vertrauen auf ihn sahen.

Dass Jonassen auch nicht unschuldig ist, weil er ihm bei diesem Tun nicht widerstanden hat.

Dass man wachsam und nicht offen und empfänglich sein sollte gegenüber Personen, die es nicht wert seien.

Nun, lieber Bruder, müssen wir weitersehen, wie sich die Dinge entwickeln.

Dieser Brief steht denjenigen, die ihn benötigen, zur freien Verfügung. Außerdem schrieb ich ihm, dass Gott alles unter die Sünde eingeschlossen hat, damit er sich aller erbarme. Und dass man überall Sünde sehen könne, wenn man danach suchen würde.

Grüße deine Familie und die Geschwister. Grüße Br. Brubakken.

Liebe Grüße von deinem Bruder im Streit

J. O. Smith

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Schreibe auch, wie es sich entwickelt.