Baal – Perazim
Es geschehen beindruckende Dinge in unseren Tagen. Die Juden werden in ihrem Land versammelt. Sie werden aus all ihren Verstecken vertrieben, um auf den Bergen Israels versammelt zu werden. Ihr Messias kommt bald, um zu einer Herrlichkeit für sein Volk zu werden. Auf ihn haben sie ja jahrhundertelang gewartet. Wenn dann die Braut entrückt ist, brechen die Trübsale los, aber dann sind die Juden alle wie ein Mann in ihrem Land versammelt, wie damals in Gosen, als die Plagen über Ägypten gingen. Und die Braut befindet sich auf dem Berg Zion.
Genauso geschieht es in unseren Tagen mit dem geistlichen Israel. „Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, auch ist das nicht die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht, sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Das Lob eines solchen ist nicht von Menschen, sondern von Gott.“ Röm. 2, 28-29.
Alle Aufrichtigen, die nun im Verborgenen Juden sind, werden aus allen Sekten und Parteiungen hinausgetrieben werden. Die Sekten werden zu einem Vorhof werden, der von den Heiden zertreten wird. Denn alles Parteiwesen ist vom Teufel, es sind Werke des Fleisches. Gal. 5, 20. Die geistlichen Juden werden mit der Festversammlung auf dem Berg Zion versammelt werden. Sie werden von der Erde und den Menschen freigemacht. Offb. 14, 1-5. Dies ist die Braut, die Hundertvierundvierzigtausend.
Jäger und Fischer sind in diesen letzten Tagen auf dem Seelenmarkt unterwegs, um das geistliche Israel zu sammeln. Du, der du im Verborgenen ein Jude bist, du spürst bei dir selbst, dass niemand anderes als der Bräutigam selbst dir Nahrung geben kann! „Von deinen Lippen, meine Braut, träufelt Honigseim. Honig und Milch sind unter deiner Zunge, und der Duft deiner Kleider ist wie der Duft des Libanon. Meine Schwester, liebe Braut, du bist ein verschlossener Garten, eine verschlossene Quelle, ein versiegelter Born.“ Hld. 4, 11-12. Niemand versteht sie, sie ist versiegelt und verschlossen. Durch den Umgang mit ihrem Bräutigam wurde sie erfüllt vom Geist der Weisheit und der Offenbarung. „Ein Gartenbrunnen bist du, ein Born lebendigen Wassers, das vom Libanon fließt.
Steh auf, Nordwind, und komm, Südwind, und wehe durch meinen Garten, dass der Duft seiner Gewürze ströme!“ Das heißt: Kommt, Trübsale aller Art! Kommt vom Norden und kommt vom Süden, sodass der Duft aus dem verschlossenen Garten strömen kann.
„Mein Liebster gehört mir, und ich gehöre ihm, der seine Herde unter Lilien weidet.“ Hld. 2, 16 (NeÜ). Es ist die Sache des Bräutigams, seine Braut zu beschützen. Sie soll ihren Bräutigam nicht mit Selbstverteidigung verunehren.
„Wer ist sie, die hervorglänzt wie das Morgenrot, schön wie der Mond, klar wie die Sonne, furchtgebietend wie Heerscharen mit Kriegsbannern?“
Die Braut besteht aus „Bergchristen“ und gehört zu der Stadt, die Gott auf den heiligen Bergen gegründet hat. „Der Herr liebt die Tore Zions mehr als alle Wohnungen Jakobs. Herrliches ist über dich verheißen, du Stadt Gottes! […] Aber von Zion wird man sagen: »Mann für Mann ist in ihr geboren«, und der Höchste selbst wird sie befestigen.
Der Herr wird zählen, wenn er die Völker verzeichnet: »Dieser ist dort geboren.«“ Ps. 87.
Aber von Esau heißt es: „Wir haben vom Herrn eine Botschaft gehört, ein Bote ist unter die Heiden gesandt: Wohlauf, lasst uns wider Edom streiten!“ Obd.
„Der Hochmut deines Herzens hat dich betrogen, weil du in den Felsenklüften wohnst, in deinen hohen Schlössern, und du sprichst in deinem Herzen: Wer will mich zu Boden stoßen?“
So spricht das Fleisch in seinem Übermut. Dies ist Esau.
„Wenn du auch in die Höhe führest wie ein Adler und machtest dein Nest zwischen den Sternen, dennoch will ich dich von dort herunterstürzen, spricht der Herr.“
„Wie sollen sie Esau durchsuchen und seine Schätze aufspüren!“
So geht es jedem, der sich auf das verlässt, was er von Natur aus weiß. Der natürliche Mensch vernimmt nichts vom Geist Gottes.
„Werde ich, spricht der Herr, an jenem Tag nicht die Weisen aus Edom vertilgen und die Einsicht vom Gebirge Esaus? Und deine Helden, Teman, sollen den Mut verlieren, damit jedermann ausgerottet wird bei dem Gemetzel auf dem Gebirge Esaus. Wegen der Grausamkeit gegen deinen Bruder Jakob soll dich Schande bedecken, und du sollst auf ewig ausgerottet werden!“
„Du sollst nicht stehen an den Fluchtwegen, um seine Entronnenen zu morden; du sollst seine Übriggebliebenen nicht verraten zur Zeit der Angst.
Denn der Tag des Herrn ist nahe über alle Heiden. Wie du getan hast, soll dir wieder geschehen, und wie du verdient hast, so soll es auf deinen Kopf kommen.“
„Aber auf dem Berg Zion wird Errettung sein, und er wird heilig sein; und die vom Haus Jakob werden ihre Besitzungen wieder einnehmen.
Und das Haus Jakob wird ein Feuer sein und das Haus Joseph eine Flamme; aber das Haus Esau wird zu Stoppeln werden; und jene werden sie anzünden und verzehren, sodass dem Haus Esau kein Überlebender übrigbleibt; denn der Herr hat es gesagt!“
„Und es werden Befreier auf den Berg Zion hinaufziehen, um das Gebirge Esaus zu richten. Und die Königsherrschaft wird dem Herrn gehören!“
Sei darum nicht übermütig, sondern fürchte dich; denn alles Fleisch kommt zu seinem Baal Perazim.
