Garizim und Ebal
In Gottes Gemeinden gibt es Dinge, die man verfluchen muss, und wenn das nicht getan wird, dann greift mitten in der Versammlung Gottes der Tod um sich.
Und Mose gebot Israel und sprach:
„Diese sollen stehen auf dem Berge Garizim, um das Volk zu segnen, wenn ihr über den Jordan gegangen seid: Simeon, Levi, Juda, Issachar, Josef und Benjamin.
Und diese sollen stehen auf dem Berge Ebal, um zu verfluchen: Ruben, Gad, Asser, Sebulon, Dan und Naftali.“
Die eine Hälfte sollte segnen und die andere Hälfte sollte verfluchen. Und das ganze Volk soll dazu Amen sagen.
Überträgt man dieses auf Gottes Gemeinde, dann hapert es daran, dass das ganze Volk Amen sagt.
„Das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander.“ Gal. 5, 17.
Das Fleisch ist mit seinen Leidenschaften und Begierden bei allen, die Christus angehören, gekreuzigt und verflucht. Gal. 5, 24. Wenn dann von den Werken des Fleisches welche hervorkommen, soll die ganze Gemeinde sagen: Verflucht seien Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit, Götzendienst, Habsucht, Feindschaft, Zank, Neid, Zorn, Streitigkeiten, Zwietracht, Parteiungen, Missgunst, Trunksucht, Völlerei, Ansehen der Person, die Aufspaltung des Leibes Christi, Feindschaft gegen die Wahrheit und dergleichen.
Halte all dieses Verfluchte weit weg von deinem Leben, dann wird der Segen über dich kommen und dich erreichen. 5. Mos. 28, 2.
Der Geist streitet wider das Fleisch und verflucht alle Werke des Fleisches. Wir müssen daher im Geist sein und mit ihm gemeinsam all das verfluchen, was vom Fleisch hervorkommt. Tun wir das, bekommen wir Teil an den Früchten und Segnungen des Geistes, sodass wir sagen können:
Gesegnet seien Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit usw. Gal. 5, 22.
Wenn in der Gemeinde der Segen und der Fluch nicht klar und deutlich aufgezeigt werden, dann wird diese verfallen und in Finsternis hinübergleiten, wo Satan herrscht. Und ehe wir es ahnen, haben wir eine Versammlung von Toten.
Vieles von dem, was verflucht werden sollte, wird entschuldigt und verteidigt wie z. B. Ansehen der Person, Parteiungen, Neid, Habsucht, Hochmut, Eitelkeit, Geschwätz, Afterrede, Scheidungen und Ehen außerhalb dessen, was Gott zulässt.
Man nimmt es nicht so genau damit, den Fluch aus unserem Leben und Wirken zu entfernen, wie Gott es haben will, daher dringt eben dieser Fluch in die Gemeinden ein. Die Wahrheit kommt an der Gerichtsstätte zu Fall, Satan bekommt Raum, und die Heiligen Gottes, die das verfluchen, was verflucht werden soll, und das segnen, was gesegnet werden soll, werden ausgeschlossen.
Ist das schwierig zu verstehen??? Möge Gott uns von Finsternis und Dämmerlicht und vom Fürsten der Finsternis befreien.
„Wer Sünde tut, der ist vom Teufel.“ 1. Joh. 3, 8. „Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde; denn Sein Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist.“
