Friede.
Herzlichen Dank für deinen lieben Brief über die Reisen in Jütland. Es war gut, davon zu hören. Es war wohl besonders gut für Esbjerg und für die Geschwister in der Umgebung von Bylderup-Bov, die ja früher schon etwas gehört hatten. Sie wurden jetzt bestimmt mehr gefestigt. Erstaunlicherweise gab es auch in Århus und Randers Menschen, die das Wort annahmen. Ja, es ist gesegnet zu arbeiten. Neulich habe ich einen Brief von Br. S. Bratlie erhalten, der mit der Reise außerordentlich zufrieden war. Er sagt, dass die Geschwister von Esbjerg nun als gefestigt zu betrachten sind. Am traurigsten finde ich das mit der Tochter von Møller – wenn sie will und es ihr verweigert wird.
Esther kam gestern hier vorbei und hat deinen Brief und den Brief von Br. Bratlie gelesen. Sie ist ausgesprochen interessiert. Margith kommt ja jetzt auch nach Horten, habe ich gehört.
Hier ist alles beim Alten; aber ich sehe ja, dass der Zahn der Zeit an uns allen nagt. Insbesondere Br. Berg ist gebrechlich geworden. Meine Frau ist sehr von Rheumatismus geplagt, sodass es ihr schwer fällt, längere Strecken zu gehen. Aksel fängt mehr und mehr an, in die geistliche Arbeit hineinzukommen. Die Jugendlichen hier halten eigene Versammlungen ab und sie musizieren schön. Sandvik leitet die Jugendstunden und es geht gut. Esther kümmert sich um die Arbeit mit den Kindern und unterstützt bei den Kinderstunden. Alles geht ausgezeichnet, still und ruhig vor sich. Br. Aslaksen war nun längere Zeit in Hønefoss. Doch jetzt hat er wieder vor, nach Oslo zu fahren. Wir haben hier gute Versammlungen gehabt. Birkeland streicht den Saal innen, sodass er zu Ostern schön wird.
Ich habe einen Brief vom Fischhändler Jakobsen aus Kolding erhalten. Ich habe ihm zurückgeschrieben. Er fragt nach Skj. Sk. Es ist ja so gedacht, dass man das Abonnement jedes Jahr neu bestellen muss, aber das hat in Kolding niemand getan. Also habe ich alle Namen gestrichen, sodass diejenigen, die es im Jahr 1933 abonnieren wollten, es beim Postamt abonnieren konnten; aber das haben sie nicht getan. Jetzt habe ich nur Jakobsen als Abonnent eingetragen, aber nicht die anderen. Wir müssen ein wenig Ordnung in den Papieren haben, ansonsten schleppen wir allmählich eine Menge Abonnenten mit, die nie bezahlen, so wie das in Norwegen der Fall ist. Du wirst ihnen das sicher bei Gelegenheit erklären, so wie du es ja in Århus getan hast.
Br. Schwaiger ist jeden Samstag hier. Er entwickelt sich gut. Der Theologiestudent Petersen arbeitet nun in Drammen und Hokksund. Er hat mir ein paar verständige Briefe über Röm. 7 geschrieben. Es sieht so aus, dass es den Geschwistern in Bergen gut geht.
Pauline bittet mich, euch alle zu grüßen. Ich hoffe, dass es den Geschwistern in Fredericia gutgetan hat, dass sie in die Arbeit mit Geschwistern in fast ganz Jütland gekommen sind.
Lebe wohl und sei herzlich gegrüßt von deinem ergebenen Bruder
J. O. SmithGrüße deine Familie und die Geschwister.
