Horten, Ostermontagmorgen 1936,8.15 UhrHerzlichen Dank für den Brief!
Lieber Bruder E. Thorsrud,
Friede.

Ich beeile mich, dir ein paar Worte zu schreiben. Wir haben eine ausgezeichnete Konferenz. 16 kamen aus Trysil und Lørdalen. Øistein Haugen hat die Gabe der Zungenrede bekommen, ebenso Stenbrenden, der so ein Zeugnis ablegte, dass die ganze Versammlung mit Tränen in den Augen dasaß. Ein anderer Mann von dort – ein ganz junger Mann – bekam ebenfalls diese Gabe. Ebenso Br. Gilbu aus Sandefjord, Student Wetlesen, zwei dänische Brüder (Schneider) sowie etliche andere. Heute um Mitternacht haben sie im Holzschuppen gebetet. Zwischen den Versammlungen diente der Dachboden als Gebetsraum. Zwei junge Methodistenbrüder aus Porsgrunn wurden mit dem Geist erfüllt und redeten in Zungen. Einer von ihnen war auf dem Dachboden und sagte, er könne das wahrscheinlich nicht bekommen, weil er Methodist sei. Das ist egal, sagte einer der jungen Brüder, komm nur her – und dann ging es. Die beiden dänischen Schneider waren mit Eifer behilflich.

All dies übersteigt meinen Verstand. Auch Sünder werden errettet. Nur diese wenigen Worte in aller Eile, lieber Bruder, um dich und deine Familie zu erfreuen. Danke für deine Aktien in dieser großen Arbeit.

Herzliche Grüße von uns allen

Dein Bruder

J. O. Smith