1935 veröffentlicht als Nr. 246 in Herrens Veier
1. Zieht das Schwert, ihr Auserwählten,
Die als Braut ihr übrig seid.
Eine nur von tausend Seelen
Hat gewebt das festlich Kleid.
:/: Gottes Heer trägt das Schwert,
Und dort streitet Gott, der Herr! :/:
(Jer. 47, 6-7; 48, 10; Hes. 21, 16;
Jes. 1, 9; Röm. 11, 5; Am. 3, 12)
2. Den Gehorsam sieht die Hure
Wie die Pest, wie Folter an.
So das Wort wird Fraß der Vögel,
Das Gebot verachtet man.
:/: Gottes Wort hier in Kraft
Hurenwort zunichte macht! :/:
(Offb. 17, 3)
3. Heult ihr Hirten, die ihr lebet
Von der Schafe Wolle jetzt,
Die ihr nur das Fette nehmet,
Eure Red nur irdisch ist.
:/: Gottes Schwert stets verzehrt,
Ob man Laie, ob gelehrt. :/:
(Jer. 25, 34-36; Hes. 34, 3; Offb. 18, 7)
4. Lauft, das Ziel sollt ihr erreichen,
Ja, im Herzen werden rein!
An der Stirn mit Gottes Zeichen,
Stein um Stein nun reißet ein!
:/: Gottes Wort rufet laut!
Zieht das Festkleid an als Braut! :/:
(Offb. 19, 8)
5. Hurenreden fehlt das Leben,
Das Gebot und Gottes Geist;
Können nicht Erquickung geben,
Nichts auf Christi Leib hinweist.
:/: Dann kommt’s so – welche Not –,
Nochmals schlägt man Christus tot. :/:
6. Eine kleine Schar kämpft weiter,
Hält das Banner Christi hoch.
Wir für Gottes Wort sind Streiter,
Wolln ins Wort viel tiefer noch
:/: Dringen ein, prophezeihn:
Anders geht’s zum Ziel nicht ein! :/:
(2. Petr. 3, 2)
