Was ich gesehen, gehört und verstanden habe
wenn nicht des Geistes Zucht und Rut‘
bei allem Tun darf wirken mit
und lenken uns auf Schritt und Tritt.
Dass mancher jung den Tod schon fand,
des Lebens Morgen ihm entschwand,
weil es daheim an Rat gefehlt,
der zeigte, wie man richtig wählt.
Dass so gelebt hat mancher Mann:
mit Trug sein Haus er füllte an,
die Sünde brach mit Macht sich Bahn
und prägte sein Geschlecht fortan.
Dass niemand lebt nur ganz für sich.
dass alles, was ereignet sich,
vom Tun des Ichs im Jetzt abhängt,
dies Himmel oder Grauen bringt.
Dass Satan mit im Spiele ist,
dass Jesus selber auch da ist,
wo deine Sach kommt vor Gericht.
Und beide warten sie auf dich.
Verantwortung nicht von dir weis,
du gibst dich sonst der Torheit preis,
und deine Kinder, Narren gleich,
bald passen gut in Satans Reich.
Und sollte es geschehen dann,
dass eins vor Gott gerecht sein kann,
denkt es mit Graun und Schreck an dich,
so können’s machen du und ich.
Hier nun mit Hunderteins ist Schluss,
ein jeder selbst entscheiden muss,
der siegen will im Lebensspiel,
und ew‘ges Leben finden will.
