Gottes teurer Friede in Christus Jesus.
Herzlichen Dank für den Brief mit dem beigelegten Manuskript, den ich heute erhalten habe. Einige Kündigungen erhalten wir jetzt am Ende des Jahres, aber nicht so viele, wie ich erwartet hatte. Es kommen auch ein paar neue Abonnenten. Es war eine Freude zu hören, dass es mit den Geschwistern in Fredericia gut geht. Das Wort vom Kreuz ist für uns, die wir glauben, eine große Freude und eine Gotteskraft. Die Reinheit fördert die Gemeinschaft und die Gemeinschaft die Kraft; denn sogar die Welt sagt, dass Einigkeit stark macht. Das Ganze konzentriert sich auf „Kräfte“, verborgen für die Welt, aber offenbar für die Kinder des Tages.
Unser Leben ist kurz und unsere Tage sind wenige. Möge Gott uns Gnade geben, sie gut zu benützen und auch anderen ans Herz zu legen, sie gut zu benützen. Ich bin froh, dass du die Stelle in Larvik nicht angenommen hast, denn die Öre, die du hättest mehr verdienen können, würden in Ewigkeit nicht die Frucht aufwiegen können, die dir nun dadurch zuteil wird, dass du die Zeit im Dienst Christi benützt.
Für mich persönlich sieht es so aus, dass ich nach dem Willen Gottes an meine (zeitliche) Aufgabe gebunden bin und auch dem irdischen Beruf nachgehen muss. Aber ich spüre, dass Gottes Geist zeitweise so kräftig über mir ist, dass ich fast nicht weiß, wie ich seine mächtigen Wirkungen umsetzen kann. Doch möge er mich nach seinem Willen leiten und mir in dieser Hinsicht seine große Gnade schenken.
Br. Ellefsen war lange nicht mehr hier unten. Er muss zuhause bleiben, weil Ester Scharlach hat – und das ist ansteckend. Ihm geht es jedoch gut.
Nore, Karls Frau, leidet an Blutverlust und muss im Bett bleiben. Es wird wertvoll sein, mit dir zu reden. Du kannst dann bei uns wohnen, wenn du auf dem Heimweg hier vorbeikommst. Aber du darfst um der Kinder willen nicht zu Br. Ellefsen gehen. Grüße die Geschwister in Fredericia mit Joh. 10, 4-5.
Sei selbst gegrüßt mit Phil. 2, 7 und 8 und 9.
Dein im Herrn mitstreitender Bruder
Johan